Biografie

Jana Büchner 5.1 Jana Büchner absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in ihrer Heimatstadt Dresden bei Ilse Hahn und erhielt wesentliche Impulse durch Elisabeth Schwarzkopf, Brigitte Fassbaender sowie derzeit durch Brigitte Eisenfeld in Berlin.

Die 2002 mit dem ersten Sächsischen Mozartpreis ausgezeichnete Sängerin begann Ihre Solistenlaufbahn im Ensemble des Chemnitzer Opernhauses, wo sie in den Mozart-Rollen Susanna, Pamina, Blonchen und Ilia sowie in weiteren zentralen Partien ihres Faches wie Olympia, Sophie, Zdenka, Zerbinetta, Gretel, Gilda, Musetta und Rosina große Erfolge feierte.

Operngastspiele führten sie zudem an renommierte Häuser wie die Staatsopern Dresden und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, die Oper Halle, an das Aaltotheater Essen, an die Staatstheater München und Braunschweig sowie an die Staatsoperette Dresden.

Seit 2009 ist die lyrische Koloratursopranistin freischaffend tätig und gastiert auch als Konzertsolistin regelmäßig bei bedeutenden Klangkörpern, darunter Dresdner Kreuzchor, Dresdner Singakademie, MDR Rundfunkchor Leipzig, Sächsische Staatskapelle, Dresdner Philharmonie, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Dresdner Barockorchester sowie das MDR Sinfonieorchester Leipzig unter Leitung namhafter Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Simone Young, Jun Märkl, Niksa Bareza, Oleg Caetani, Mario Venzago, Hans Christoph Rademann, Ludwig Güttler und Peter Schreier.

Als Mozartpreisträgerin und Vertreterin der deutschen Mozartgesellschaft ist sie seit einigen Jahren beim Internationalen Duschekwettbewerb in Prag als Jurorin tätig.

Ihr großes Interesse gilt auch dem Liedgesang. Dabei verbindet sie seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Pianistin Brita Wiederanders (Leipzig) und dem Fortepianist Eckart Sellheim (Arizona). 2011 erschien bei auris subtilis ihre erste gemeinsame Solo CD „Gedanken der Liebe“. Hörfunk-, Fernseh- und CD Aufnahmen, wie die Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums von J.S. Bach live aus der Dresdner Frauenkirche, Mendelssohns Schauspielmusik „Athalia“ aus dem Gewandhaus Leipzig sowie die DVD Produktion der Hamburgischen Staatsoper mit Poulenc`s Oper „Les Dialogues des Carmelites“ dokumentieren ihre künstlerische Arbeit.

Konzertreisen und Liederabende führten sie auf zahlreiche europäische Podien, wie jüngst mit dem Deutschen Requiem von Johannes Brahms nach Frankreich und mit einem Liederabend zum Mozart (K) ring Gelre-Niederrhein in die Niederlande.