Biografie

Jana Büchner 5.1 Die Dresdner Sopranistin Jana Büchner studierte in Ihrer Heimatstadt an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ bei Frau Prof. Ilse Hahn Gesang. Sie vervollständigte ihr Können bei Elisabeth Schwarzkopf, Brigitte Fassbaender und Brigitte Eisenfeld in Berlin.

Nach ihrem erfolgreichen Engagement am Chemnitzer Opernhaus ist sie seit 2009 freischaffend tätig und heute auch eine gefragte Konzertsolistin. Regelmäßig ist sie zu Gast bei international renommierten Klangkörpern wie dem Dresdner Kreuzchor, der Dresdner Singakademie, dem MDR Rundfunkchor Leipzig, der Sächsischen Staatskapelle, der Dresdner Philharmonie, dem Dresdner Barockorchester, dem MDR Sinfonieorchester Leipzig sowie den Dresdner Kapellsolisten und den Virtuosi Saxoniae.

Operngastspiele führten die lyrische Sopranistin bereits an die Staatsopern Dresden und Hamburg, die Deutsche Oper Berlin, an das Aaltotheater in Essen sowie an die Oper Halle, die Staatstheater in München, Braunschweig, Kassel, Bonn, Gera-Altenburg und an die Staatsoperette Dresden.

Zu ihren wichtigsten Opernpartien zählen Pamina (Die Zauberflöte), Susanna (Die Hochzeit des Figaro), Ilia (Idomeneo), Blondchen (Entführung), Gilda (Rigoletto), Ännchen (Der Freischütz), Olympia (Hoffmanns Erzählungen), Gretel (Hänsel&Gretel), Sophie (Der Rosenkavalier), Zdenka (Arabella), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Soeur Constance (Dialogues des Carmelites), Rosina (Il Barbiere di Siviglia) sowie die Operettenpartien, Adele (Fledermaus), Marie (Karneval in Rom), Gräfin Carlotta (Gasparone) und Kurfürstin Marie (Der Vogelhändler).

2002 wurde Jana Büchner mit dem Mozartpreis der Sächsischen Mozartgesellschaft ausgezeichnet. Als Vertreterin der deutschen Mozartgesellschaft war sie von 2007 bis 2014 als Jurorin beim Internationalen Duschekwettbewerb in Prag tätig. Mit namhaften Dirigenten wie Ingo Metzmacher, Simone Young, Jun Märkl, Niksa Bareza, Oleg Caetani, Mario Venzago, Hans Christoph Rademann, Ludwig Güttler und Peter Schreier konnte sie bereits zusammenarbeiten.

Ihre Mitwirkung an zahlreichen Hörfunk-, Fernseh- und CD- Aufnahmen wie z.B. die DVD Produktion der Hamburgischen Staatsoper mit Poulenc`s Oper „Les Dialogues des Carmelites“ oder die Gesamtaufnahme von Mendelssohns „Athalia“ mit dem MDR Sinfonieorchester unter Leitung von Jun Märkl sowie die Gesamtaufnahme des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach live aus der Dresdner Frauenkirche belegen ihre erfolgreiche Arbeit.

Ihr großes Interesse gilt auch dem Liedgesang. Dabei verbindet sie seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Pianistin Brita Wiederanders (Leipzig) und dem Fortepianist Eckart Sellheim (Arizona). 2011 ist bei auris subtilis ihre erste gemeinsame Solo CD „Gedanken der Liebe“ mit Liedern von Mozart, Schubert, Mendelssohn und Fanny Hensel erschienen. Zahlreiche Liederabende, Gastspiel- und Konzertreisen führten sie deutschlandweit sowie ins europäische Ausland.